Drum prüfe, wer sein Kreuzlein macht …

Wir rufen alle Wählerinnen und Wähler auf, sich genau zu überlegen, wo sie ihre Kreuze machen. Prüfen Sie, was diese Personen bisher für Storkow und seine Dörfer gemacht haben, oder was sie eben nicht gemacht haben Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie die Kandi­datInnen an und stellen Sie Fragen. Irgendeinen Eindruck werden Sie immer gewinnen. Die KandidatInnen von „Neues Storkowsind immer bereit, auf Ihre Fragen einzugehen. Sprechen Sie uns an. Machen Sie nicht den Fehler, aus Frust heraus Protest zu wählen. Das ist das Schlimmste, was bei Wahlen passieren kann. Spätestens seit Donald Trump müsste das jedem klar sein. Auch das Brexit-Chaos hat seinen Ursprung in solchem Verhalten. Schauen Sie genau, was hinter den KandidatInnen steht. Wer z.B. AfD wählt, wählt nicht nur die kommunalen Vertreter, er gibt seine Stimmen auch den Höckes, Gaulands und Kalbitz in der Partei. Die wollen nicht unser System und damit unsere Lebens­umstände verbessern, die wollen viel­mehr unser System komplett ablösen.

Deshalb stellen sie eine enorme Gefahr für unsere Freiheit, unsere Werte und auch unseren guten Lebensstandard dar. Ob den kommunalen KandidatInnen dieser Liste bewusst ist, was ein Auftreten unter dem Namen dieser Partei bedeutet Überlegen Sie bitte ganz genau, welches
Gedankengut in der Stadtverordnetenversammlung Storkow Sie wollen. Wie gesagt: Dumpfer Protest bringt nichts Gutes.

E-Bus-Shuttle

Mobilität ist heutzutage ein zentrales Bedürfnis. So schön das Leben in Storkow und seinen Dörfern auch ist, sind wir doch auf das eigene Auto angewiesen. Ab einem bestimmten Zeitpunkt im Leben kann die Mobilität jeden von uns vor große Probleme stellen. Busverbindungen in den Ortsteilen und der Kernstadt stehen nicht im erforderlichen Maß zur Verfügung. „Wie komme ich zum Arzt, wie zur Apotheke, wie zum
Supermarkt Wir setzen uns für die Anschaffung eines umweltfreundlichen E-Busses ein, der ohne Gewinnerzielungsabsicht die Mobilität aller Storkower, die darauf angewiesen sind, gewährleistet. Ein kommunal betriebenes Shuttle, dass ein Stück Mobilität und Selbstbestimmtheit zurückgibt und die Familie, Freunde und Nachbarn entlastet.

Barrierefreie Innenstadt

Storkow verfügt über eine interessante historische Altstadt mit hohem Entwicklungspotential. Hier lässt sich die Baugeschichte der vergangenen Jahrhunderte wunderbar nachvollziehen. Dieses Gut ist zu schützen. Aber auch die Bedürfnisse der heutigen Zeit dürfen nicht vernachlässigt werden. Dieses Spannungsfeld – Historische Altstadt und die Anforderungen einer modernen Gesellschaft – gilt es in Einklang zu bringen. Seit Jahren beschäftigt man sich mit dem Thema barrierefreier Markt. Bordsteine wurden abgesenkt, um das Queren der Straßen zu erleichtern.
Barrierefreiheit beginnt und endet nicht an der Bordsteinkante. Ina Winter sagt dazu: „Alle Gehwege und Querungen müssen den Anforderungen der heutigen Verkehrsplanungen an Ebenheit genügen. Dies bedeutet, dass die schon vorhandenen Querungen am Markt durch gesägtes Natursteinpflaster ausgetauscht werden müssen􀈕􀈝 Besonders die Wege zu
zentralen Anlaufpunkten wie Ärzten, Apotheken usw. müssen diesen Anforderungen genügen und ausgebaut werden. Viel Arbeit und auch finanzielle Mittel sind hierfür erforderlich. Die Stadt ist in das Programm „Aktives Stadtzentrum aufgenommen und nun in der Lage, genau solche Maßnahmen umzusetzen. Fangen wir also an.

Kummersdorf

Wir werden uns in der Stadtverordnetenversammlung dafür einsetzten, dass das nächste große Projekt für die Dörfer der Neubau des Feuerwehrgerätehauses mit Dorfgemeinschaftshaus in Kummersdorf sein wird. Kummersdorf als „größter Ortsteil muss sich seit Jahren mit zu kleinen Gebäuden behelfen. Wir wollen, dass sich das ändert!

Stadtentwicklung

Chancen nutzen, Impulse setzen, Wachstum fördern

Die Defizite in der Entwicklung unserer Stadt sind uns allen bewusst. Der Markt wird seiner Funktion nicht gerecht, der Einzelhandel hat es schwer, am Standort zu bestehen. Der Storkower See ist kaum wahrnehmbar und bleibt stark hinter seinen Möglichkeiten zurück. Der Wohnungsmarkt ist angespannt, freier Wohnraum steht kaum zur Verfügung. Die notwendige Vielfalt z.B. an höherwertigen Mietwohnungen fehlt fast vollständig. Bauflächen für Einfamilienhäuser sind ebenso Mangelware. Das Gewerbegebiet stößt an seine Entwicklungsgrenzen. Die Stadtverwaltung und die Stadtverordneten müssen sich demnach zwangsläufig der Frage stellen, wie unter diesen Voraussetzungen eine gute und langfristige Stadtentwicklung möglich ist. Wir als „Neues Storkow“ sind der Meinung, dass das nur gelingen kann, wenn wir eine geordnete und vorausschauende Entwicklung schaffen. Wir müssen also in den kommenden Jahren flächendeckend B-Pläne über die Stadt legen und damit eine verbundene städtebauliche Ordnung herstellen. Nur so schaffen wir die Möglichkeit, zukünftig neue Wohnbauflächen und Wohngebiete zur Verfügung zu stellen. Bauordnungsrechtlich werden so die Vorgaben für den Bau z. B. von Wohnhäusern definiert. Ein Bauwilliger weiß so schon im Vorfeld, was er wie und wo bauen kann. Erholungs- und Grünflächen, wie z. B. die Promenade in Karlslust, werden geschützt und können gleichzeitig als Erholungs- und Freizeitflächen gestaltet werden. Eine Erweiterung des Gewerbegebietes gibt auch größeren Investoren die Möglichkeit, ihren Standort nach Storkow zu verlagern und Arbeitsplätze zu schaffen. Nun liegt es an uns, ob Storkow in Zukunft eine selbstbestimmte Stadtentwicklung anpackt oder ein Spielball von Investoren bleibt, deren Ziele nicht in einer nachhaltigen Entwicklung liegen.

Storkows Vereine

Was die Vereine für die Gesellschaft und natürlich auch für Storkow leisten, ist einfach unbezahlbar. Das wissen wir, und da machen wir auch mit. Damit sie weiter ihre wertvolle Arbeit machen können, müssen die Vereine immer die notwendige Unterstützung bekommen

Der Mittelstandsverein Storkow e.V. stellt dieses Jahr erstmals Kandidaten zur Kreistagswahl. Die Liste umfasst fünf Kandidaten. Wir wollen mit unserer Kandidatur zwei Dinge erreichen:

Wir wollen den Wählern, die von den sogenannten etablierten Parteien enttäuscht sind und nicht extrem oder gar nicht wählen wollen, eine Alternative bieten. Wir sind parteiunabhängig und wollen eine vernünftige Politik für die Menschen in unserem Kreis und nicht für die Verwaltungen machen.

Zum anderen sind wir mit einigen Entscheidungen, die im Kreistag getroffen wurden, nicht einverstanden. So finden wir es z.B. nicht richtig, dass der Kreis einige seiner Straßen herabstuft 􀈨aus Kreisstraßen werden Gemeindestraßen􀈩 und sie einfach den Kommunen übergibt. Die Gemeinden müssen sich dann um den Zustand dieser Straßen kümmern.

Wir finden es nicht richtig, dass z.B. die KWU die Storkower Abfallannahmestelle geschlossen hat, weil sie nicht wirtschaftlich war.

Wir wollen, dass Bauanträge schneller bearbeitet werden.

Wir wollen, dass der Kreis für seine Bürger und Kommunen arbeitet.

Wir wollen, dass der Kreis schneller und bürgerorientierter arbeitet.

Wir wollen die Interessen der Kommunen und ihrer Bürger im Kreis vertreten.

Unsere Kandidaten:

Martin Lüdtke

Karsten Baumann

Wolfgang Gräber

Robert Hentschel